Gesundheitstipps

Gesundheitstipps
Zum Zähneputzen gehört auch Zunge putzen!
Spüle nach dem Zähneputzen die Zahnbürste aus und gehe damit über die Zunge, bis der Speiserestbelag entfernt ist. Du kannst auch einen speziellen Zungenschaber dafür benutzen. Besonders bei Krankheiten unterstützt diese einfache Methode die schnelle Heilung, da die Keime gründlich entfernt werden. Auch bei schlechtem Geschmack im Mund bringt diese Methode Abhilfe und Mundgeruch entsteht erst gar nicht.
Wie zünde ich meinen Inneren Ofen an?
Für alle die viel und leicht frieren ist dieser Tipp eine echte Bereicherung. Um dieses Übel los zu werden trinke jeden Morgen vor dem Frühstück den Saft einer halben ausgepressten Zitrone mit 1 EL Olivenöl. Das mache so lange, bis du nicht mehr frierst.

Essig macht müde Füße wieder fit!
Essig ist nicht nur für den Salat gut, sondern hat viele gute Eigenschaften für den Körper. Wenn deine Füße müde sind oder vom vielen Stehen schmerzen, mache dir ein Fußbad mit einen Schuss Essig. Stelle deine Füße hinein und massiere sie. Nimm die Wassertemperatur, die für dich am angenehmsten ist. Das reguliert auch den natürlichen Fußschweiß. Um elektromagnetische Spannungen zu beseitigen, massiere die Füße mit einem Seidenhandschuh.
Sauermilch
entfernt Säuren aus dem Körper, heilt Rheumatismus und scheidet alle Gifte aus. Wer zu mager ist, bekommt vollere Formen und fettsüchtige Menschen werden schlanker und schöner.
Sauermilch wirkt kühlend und beruhigend auf Magen, Darm und die Nerven und ist gut als Schlafmittel einzusetzen.
Nüsse
lassen sich kombinieren mit Körnerfrüchten, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst, Beeren und Milcherzeugnissen. Gemahlen oder gerieben sind am bekömmlichsten.
Natürlicher Zitronensaft
ist im Salat der Verwendung von Essig vorzuziehen.
Trinke bitte kein Wasser zu einer Obstmahlzeit !
Gebe auch keinen Zucker auf rohes Obst,
verwende zum Süßen, wenn überhaupt, lieber Honig.
(alte Überlieferung)

S.113 Das Koch Buch Vegadente

Tipps und Hinweise zum Frühstück

Frühstück
Tipps und Hinweise zum Frühstück
Hirse ist wegen seiner biochemischen Salze ein sehr wertvolles Getreide und eignet sich daher besonders gut
zum Frühstück.
Ihr könnt Hirse in Flockenform eingeweicht als Müsli oder kurz gekocht als Brei verwenden.
Süße und saftige Apfelsinen neutralisieren die Harnsäure, wenn man eine halbe Apfelsine regelmäßig zum Frühstück zu sich nimmt
.
Frisches Obst und Getreide, wie z. B. Flocken, Weizenkleie, Beeren, frische Fruchtsäfte, Äpfel, Avocados usw. zum Frühstück sind sehr empfehlenswert.

Besonders für Menschen, die an Übergewicht leiden, ist Obst zum Frühstück (siehe auch den auf den nachfolgenden Seiten beschriebenen Rezeptvorschlag „Gemischtes Obst“) überaus hilfreich.

Menschen, die an Untergewicht leiden, sollten ihr Frühstück eher zu einem späteren Zeitpunkt zu sich nehmen und vorab ein Glas lauwarmes Wasser trinken, was für eine gute Verdauung sorgt.

Weizengerichte eignen sich sehr gut als vollwertige Frühstücksmahlzeit.

S.9 Das Koch Buch Vegadente

ALLERGIEN – Was tun ?

ALLERGIEN  – Was tun ?

 Pollenallergie / Heuschnupfen

Die Zahl der Betroffenen steigt jährlich an. Aufgrund der Klimaveränderungen z. B. wenn das Wetter wie in diesem Jahr bereits sehr früh, sehr mild ist, beginnt der Alptraum für Pollenallergiker bereits schon am Anfang des Jahres. Das bedeutet, dass es für diese Menschen kaum mehr eine allergiefreie Zeit im Jahr gibt. Auch erhöhte Schadstoffe (Feinstaub / Rußpartikel aus Autoabgasen, Ozon) in unserer Umwelt sorgen für ein erhöhtes Risiko. Werden Pollen und Feinstaub-artikel gemeinsam eingeatmet steigt das Asthma-Risiko enorm an. Heuschnupfenpatienten in Städten haben weitaus stärkere Symptome als Patienten, die auf dem Land leben.

Asthma als Folgeerkrankung

Wird der Heuschnupfen nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt, weitet sich die Erkrankung von den oberen auf die unteren Atemwege aus. Eine Heuschnupfenallergie kann sich schnell ausweiten und zu allergischen Reaktionen auf andere Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaaren führen.

Behandlungsmöglichkeiten

Wichtig ist, dass Sie sich so früh wie nur möglich in ärztliche Behandlung begeben. Dann ist es wichtig, dass Sie sich einen gut ausgebildeten Arzt suchen, der sich mit dem Thema Allergien auch auskennt. Fühlen Sie sich nicht ernst genommen oder gut beraten, scheuen Sie sich nicht davor den Arzt zu wechseln.

Nur wer frühzeitig gut und richtig behandelt wird, hat Erfolg auf Heilung oder zumindest langfristige Besserung.

Immuntherapie / Hyposensibilisierung

  • Stärkung des Immunsystems durch langfristige regelmäßige Verabreichung der Allegene
    Subkutane Therapie: Allergene werden unter die Haut gespritzt
    Sublinguale Therapie: Allergene in Tropfen und Tabletten
  • Antiallergische Medikamente
    Antihistaminika oder Mastzellstabilisatoren
    Eine medikamentöse Behandlung allein reicht in der Regel jedoch nicht aus.

Hilfreiche Tips:

  • Wohnortwahl im Hinblick auf die Allergie treffen (auf dem Land oder in ruhigeren Wohngebieten in der Stadt ist die Schadstoffbelastung geringer)
  • Sport treiben und Lüften während der richtigen Tageszeit (in der Stadt morgens, auf dem Land eher abends)
  • Pollenschutzgitter für die Fenster anbringen
  • Pollen nicht mit ins Schlafzimmer bringen (Kleidung vorher wechseln)
  • Haare waschen am Abend
  • Augen- und Nasentropfen, eine Nasendusche zur Linderung der Beschwerden
  • Pollenfilter (Staubsauger, Klimaanlage) öfters auswechseln
  • Aktivitäten zur richtigen Zeit planen (Wetter-/Pollenberichte beachten)
  • Urlaub besser am Meer oder im Hochgebirge
  • Ernährungsumstellung

Quelle: Apotheken-Umschau 03/14

Ayurvedische Tips:

Sesamöl 1-2 Tropfen in jedes Nasenloch verhindern, dass die Blütenpollen in die Atemwege gelangen

Pranayama Übungen      zur Reinigung der Atemwege

 Ernährung:       Gewürze wie Pfeffer und Ingwer werden empfohlen. Kalte, schwere, ölige und saure Speisen bitte meiden.

Morgens nach dem Aufstehen:

–      2 Gläser Wasser trinken

–      Zunge mittels eines Zungenschabers von Belägen befreien

–      Ölziehen mit Sesamöl

–       Nasenspülungen mit gesättigter Salzlösung (lauwarm)

 

Ich wünsche dir den Gleichmut der Gelassenen,

die Freude der Fröhlichen,

den Humor der Weisen und

die Weisheit der Guten

Adalbert Ludwig Balling

 

7 Tipps bei Erkältung – vorbeugen und behandeln

Fit durch den Winter – einfach und effektiv

 7 Tipps bei Erkältung – vorbeugen und behandeln

1
Eine Erkältung sollte immer sofort behandelt werden. Nimm ein heißes Vollbad bis 44 Grad C mit 1 Teelöffel Eukalyptusöl, trinke im Bett 1 Glas abgeschrecktes Lagerbier und schwitze tüchtig. Danach atmet man kräftig ein und aus, und zwar fünfmal solange aus wie ein, und ballt beim Einatmen die Fäuste und entspannt sie beim Ausatmen vollständig spezialtiefbau.

2
Am besten fastet man vollständig und läßt nur, wenn es einem übel werden sollte,
3 Stückchen gebrannten Zucker im Munde langsam zerfließen. Wer nicht fasten will, halte sich an gebackene Zwiebeln und Haferflockenbrei und trinke abwechselnd Leinsamentee und Tee von Andorn und Zitrone.

3
Stellt sich mit der Erkältung auch Husten ein, so trinkt man tagsüber alle 3 Stunden 3 Tassen Leinsamentee und dazwischen 1 Glas heißes destilliertes Wasser mit 3 bis 5 Tropfen Eukalyptusöl, um der Auszehrung vorzubeugen.

4
Vor dem Schlafengehen trinkt man den Saft von 1 Zitrone mit 1 Eßlöffel Kognak und 2 Messerspitzen Salz.

5
Mohn-Zimt-Öl ist ein wirkungsvolles Mittel bei Erkältungen. Bei starker Schleimbildung hilft mit Honig gesüßter Ingwertee. Milch und Milchprodukte sowie Schokolade sollten in dieser Zeit gemieden werden.

6
Bei Halsschmerzen hilft Gurgeln mit 10 Tropfen Salbeiöl auf ½ Glas Wasser.

7
Atem Dich Frei

Yima-Übung

Zunächst nehmen wir eine entspannte Haltung ein. Nun atmen wir aus (bei geschlossenem Mund) und entleeren die Lungen, bis es nicht weiter geht. Dann enthalten wir uns des Atmens für 20 bis 30 Sekunden oder länger und amten anschließend tief aufschluchzend wieder ein. Sofort im Anschluss daran wiederholen wir diese Übung noch drei- bis fünfmal und verlängern jedes Mal die Atemhaltung. Wir verstärken die Wirkung der Übung noch, indem wir bei der Ausatmung und während der Atementhaltung den Bauch einziehen.

Die Yima- oder Ausatmungsübung wenden wir an, wenn wir uns befreien wollen von allerlei Unbehagen, Schmerz, Durchblutungsstörungen, Krankheit, um den Blutkreislauf anzuregen und zu normalisieren. Und wenn wir mehr oder neues Blut brauchen.

Diabetes

Diabetes

Bei Diabetes (auch unter dem Begriff „Zuckerkrankheit“ bekannt) handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Wenn das Hormon Insulin fehlt oder nicht ausreichend vorhanden ist, kann der vorwiegend über die Nahrung aufgenommene Traubenzucker (Glukose) nicht wie vorgesehen in die Körperzellen gelangen. Bleibt die Glukose also in den Blutgefäßen richtet sie auf Dauer Schaden an. Die Folgen sind zunächst Nieren-, Nerven-, und Augenprobleme und später dann auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Deutschland gibt es bereits eine hohe Anzahl von Diabetes-Patienten, allerdings ist die Anzahl der Menschen, die Diabetes haben, dies jedoch nicht wissen, sehr hoch.

Wir unterscheiden hier den Diabetes Typ 1,  eine Autoimmunerkrankung, die bereits in jungen Jahren auftreten kann und Diabetes Typ 2.

Ursächlich für Diabetes Typ 2 sind vor allem ungesunde Ernährung, Übergewicht, zu wenig Bewegung und rauchen. Vor allem bei älteren Menschen tritt Typ 2 der Diabetes auf, da sich diese in der Regel wesentlich weniger bewegen, weniger Sport treiben als jüngere Menschen und sich Fettpolster aufgrund des sich verändernden Hormonhaushaltes um die Taille herum ansammeln. Dieses Bauchfett kann dann sogar eine Verfettung der inneren Organe verursachen, womit das Herz-Kreislauf-Risiko sich ebenfalls erhöht.

Um einer Diabeteserkrankung vorzubeugen ist es daher sehr wichtig, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Ein gesunder Lebensstil bedeutet, dass wir auf eine gesunde Ernährung (viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und kein rohes Fleisch) achten, uns viel bewegen, Sport treiben (Rad fahren, schwimmen, walken, laufen, Krafttraining), nicht rauchen und Alkohol nur in Maßen zu uns nehmen.